Information der Öffentlichkeit nach Anhang V, 12. BImSchV

Information der Öffentlichkeit nach

Anhang V, 12. BImSchV

für Biogasanlagen, die Betriebsbereiche der oberen

Klasse sind

1. Name und Anschrift des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereiches

Betreiber: nordfuel GmbH Ems-Dollart-Ring 1 D-26169 Friesoythe

Standort/Betriebsbereich: nordfuel GmbH Ems-Dollart-Ring 1 D-26169 Friesoythe

2. Bestätigung, dass der Betriebsbereich den Vorschriften dieser Verordnung unterliegt

Die Biogasanlage der nordfuel GmbH unterliegt als Betriebsbereich der oberen Klasse der Zwölften Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (12. BImSchV – Störfallverordnung).

Die Anzeige nach § 7 Absatz 1 wurde der zuständigen Behörde am 28.06.2024 vorgelegt. Der aktuelle Stand des Sicherheitsbericht nach § 9 Absatz 1 (Rev. 2, Stand 28.06.2024) wurde der zuständigen Behörde, dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg, vorgelegt.

3. Erläuterung der Tätigkeiten im Betriebsbereich

Die Biogaserzeugungsanlage der nordfuel GmbH erzeugt im Rahmen einer regionalen Wertschöpfungskette Biogas aus folgenden Einsatzstoffen:

  • Geflügelmist
  • Mist von Huf- und Klauentieren
  • Schmutzwasser (verschmutztes Oberflächenwasser vom Gelände etc.)

Tätigkeiten im Betriebsbereich:

Die Einsatzstoffe werden in einer geschlossenen Halle auf dem Gelände vorgehalten und über mechanische Einbringsysteme und Pumpvorgänge den Fermentern zugeführt. In diesen Fermentern werden die organischen Bestandteile durch Bakterien in Biogas umgewandelt. Das Biogas wird anschließend in einem Rieselturm biologisch entschwefelt und über Aktivkohlefilter feinentschwefelt. Nach der Feinentschwefelung erfolgt eine Trennung des Biogases in CO₂ und Biomethan. Das Biomethan wird in das öffentliche Gasnetz eingespeist. Das anfallende CO₂ wird verflüssigt und als Lebensmittelgas sowie zur Herstellung von Trockeneis weiterverwertet.

Der nach der Fermentation verbleibende Gärrest wird entwässert und aktuell landwirtschaftlich verwertet.

4. Vorhandene gefährliche Stoffe (relevante Mengen)

Biogas (ca.90.000 kg)

Entzündbares Gas. Kann bei Freisetzung mit Luft explosionsfähige Gemische bilden.

Die Hauptgefahren sind:

  • Brand- und Explosionsgefahr: Biogas ist extrem entzündbar. Wenn es ausströmt und sich in einem bestimmten Verhältnis mit der Umgebungsluft vermischt, kann ein zündfähiges Gemisch entstehen. Schon ein kleiner Funke (z. B. statische Aufladung oder ein Lichtschalter) könnte dieses Gemisch entzünden.
  • Erstickungsgefahr in engen Räumen: In geschlossenen Räumen oder Gruben kann Biogas den Sauerstoff verdrängen. Da man es kaum riecht (sofern es gereinigt ist), besteht in diesen engen Bereichen Erstickungsgefahr.
  • Druckwelle: Sollte es zu einer Entzündung eines Gas-Luft-Gemisches kommen, kann eine Druckwelle entstehen, die in der unmittelbaren Umgebung Schäden an Gebäuden oder Fenstern verursachen kann.

Ammoniak (ca. 1.600 kg)

Giftig beim Einatmen, ätzende für Haut und Augen, sehr giftig für Wasserorganismen.

Die Hauptgefahren sind:

  • Reiz- und Ätzwirkung: Ammoniak verbindet sich mit Feuchtigkeit. Wenn man es einatmet, reizt es sofort die Schleimhäute in Nase, Rachen und Lunge. In hoher Konzentration kann es zu Verätzungen der Atemwege oder der Augen führen.
  • Warnsignal Geruch: Das Gute ist: Der menschliche Körper nimmt den stechenden Geruch schon wahr, lange bevor eine gesundheitsgefährdende Konzentration erreicht ist. Der Geruch dient also als natürliches Warnsignal, das Sie zur Flucht aus dem betroffenen Bereich auffordert.
  • Umweltgefahr: Für Fische und andere Wasserbewohner ist Ammoniak schon in kleinen Mengen sehr giftig. Deshalb sichern wir unsere Anlage so ab, dass austretendes Ammoniak nicht in den Boden oder die Kanalisation fließen kann.

Sauerstoff (66.000 kg)

Sauerstoff ist ein farb- und geruchloses Gas, das lebensnotwendig ist, aber in hoher Konzentration besondere Gefahren birgt.

Die Hauptgefahren sind:

  • Extreme Brandförderung: Sauerstoff brennt selbst nicht, aber er lässt fast alle Materialien (auch solche, die normalerweise schwer brennbar sind) extrem heftig und schnell brennen. Ein kleiner Funke kann in einer sauerstoffreichen Umgebung sofort zu einem Großbrand führen.
  • Reaktion mit Öl und Fett: Reiner Sauerstoff reagiert explosionsartig, wenn er mit Ölen, Fetten oder Schmiermitteln in Kontakt kommt.
  • Extreme Kälte: Da der Sauerstoff flüssig bei ca. -183 °C gelagert wird, verursacht direkter Kontakt mit der Flüssigkeit oder den eiskalten Leitungen sofort schwerste Kälteverbrennungen.
  • Materialversprödung: Die extreme Kälte kann normale Metalle oder Kunststoffe spröde wie Glas machen, sodass sie bei Belastung brechen können.

Gärsubstrat/Gärrest, ca. 180.000 m³

Die Hauptgefahren bestehen in der Möglichkeit der Boden und Oberflächenwasserverschmutzung. Gärrest enthält Keime die bei oraler Einnahme zu Krankheiten führen können. Ausgelaufener Gärrest kann noch ausgasen und Biogas freisetzen.

5. Störfallszenarien und Gefahrenabwehr (Obere Klasse)

Es sind umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt worden um Störfälle zu vermeiden:

Szenario Brand/Explosion, verhindernde Maßnahmen:

  • Szenario Brand/Explosion: Durch kontinuierliche Drucküberwachungen und Gaswarnlagen werden Leckagen rechtzeitig erkannt und betroffene Anlagenteile automatisch abgeschaltet.
  • Sensible Bereiche, für eine Brandentwicklung, wie die Substrathalle, werden permanent mit Wärmebildkameras überwacht. Bei Erreichen einer Temperatur, die weit unterhalb der Zündtemperatur wird hier ein Alarm ausgelöst.
  • Substratlagerhalle ist zusätzlich mit einer Brandmeldeeinrichtung ausgerüststet die permanent über einen externen Sicherheitsdienst überwacht wird.
  • Schaltschränke, Verarbeitungshallen und Büroräume sind mit Brandmeldern und Feuerlöschern ausgestattet.
  • Vermeidung von Zündquellen
  • permanente Überwachung
  • regelmäßige Wartungen und Prüfungen

Kritische Bereiche der Anlage sind mit Wärmebildkameras und Rauchmeldeanlagen ausgerüstet, so dass Hitzenester frühzeitig erkannt und abgekühlt werden können. Zur Abkühlung von Wärmenestern und für den Ersteinsatz stehen Löscheinrichtungen zur Verfügung.

Zum Schutz vor unkontrolliertem Gasaustritt sind Gaswarngeräte installiert, die bei einem Gasaustritt sofort einen Alarm auslösen. Gasführende Leitungen und Behälter werden permanent Füllstands- und Drucküberwacht. Zusätzlich erfolgt eine jährliche Gasdichtigkeitskontrolle aller Leitungen und Behälter durch externe Dienstleister.

Für den Fall, dass ein Brandwarngerät einen Alarm meldet, geht dieser Alarm sofort an die Leitzentrale der Anlage, an den Bereitschaftsdienst und an einen externen Überwachungsdienst.

Sofern kein Fehlalarm ausgelöst worden ist, werden sofort die zuständigen Rettungskräfte alarmiert.

Die Nachbarschaft wird ebenfalls sofort informiert. Die Personen- und Anlagensicherung (Versetzung in den betriebssicheren Zustand sowie Absperrung der betroffenen Bereiche erfolgt bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durch das betriebseigene Personal. Damit eine zuverlässige Handlungsweise erfolgen kann, werden jährlich Feuerwehrübungen unter Regie der örtlichen Feuerwehr durchgeführt.

Ein Brand-/Explosionsereignis hätte im schlimmsten Fall einen Wirkbereich über die Geländegrenzen entsprechend den beiliegenden Darstellungen der Wirkbereiche einzelner Störfälle. Betrachtet wurde dabei immer der schlimmste denkbare Störfall.

Szenario Biogasaustritt, verhindernde Maßnahmen

  • Einsatz hochwertiger Anlagentechnik und Materialien
  • mechanische Über- und Unterdrucksicherungen
  • elektronisch überwachte und gesteuerte Drucksicherungen
  • Notgasfacklen,
  • permanente Drucküberwachung von Fermenter, Nachgärer, Gärrestlager, Rohrleitungen und
  • Speicher
  • Gaswarngeräte in der Zwischenmembran der Gasspeicher
  • Gaswarngeräte in den Hallen in denen Biogas verarbeitet wird
  • regelmäßige Gasdichtigkeitskontrollen durch interne und externe Fachkräfte
  • regelmäßige Wartung durch in- und externe Fachfirmen
  • gesetzlich vorgegebene Prüfintervalle durch extern Sachverständige

Szenario Stofffreisetzung (Ammoniak), verhindernde Maßnahmen

  • Einsatz hochwertiger Anlagentechnik und Materialien
  • mechanische Über- und Unterdrucksicherungen
  • elektronisch überwachte und gesteuerte Drucksicherungen
  • Füllstandsüberwachung
  • Gaswarngeräte in der CO2 Halle
  • regelmäßige Gasdichtigkeitskontrollen durch interne und externe Fachkräfte
  • regelmäßige Wartung durch in- und externe Fachfirmen
  • gesetzlich vorgegebene Prüfintervalle durch extern Sachverständige

Das Ammoniak der Ammoniakkälteanlage verteilt sich über mehrere Aggregate und wird u.a. auch über Sensorik überwacht, die selbst bei kleinsten Leckagen sofort einen Alarm auslöst.

Ein Austritt der gesamten Ammoniakmenge ist sehr unwahrscheinlich. Ein Ammoniakaustritt hat die größten Wirkbereich (s. mögliche Wirkbereiche der genannten Störfälle Brand/Explosion/Stoffaustritt) im Falle eines maximalen Stoffaustrittes.

Im Fall von Gasaustritt, Brand/Explosion oder sonstiger Havarie erfolgt eine sofortige Meldung an die zuständigen Rettungskräfte und die Aufsichtsbehörde. Die unmittelbare Nachbarschaft wird direkt informiert und bei Bedarf erfolgt eine Absperrung des Zufahrtsbereiches durch das Betriebspersonal.

Das Betriebsgelände der nordfuel GmbH verteilt sich auf zwei separate Gelände, die durch den Ems-Dollart Ring getrennt werden. Beide Gelände, Gelände 1: Biogasanlage und Gasaufbereitung und Gelände 2: Gärrestlagerung und Aufbereitung, sind eingezäunt und Videoüberwacht. Die Gelände können jederzeit, auch bei verschlossener Toreinfahrten, von autorisierten Personen (z.B. Feuerwehr) betreten werden.

Verhalten im Störfall:

  • Entfernen Sie sich möglichst quer zum Wind vom Betriebsbereich.
  • Suchen Sie Gebäude auf – geschlossene Räume bieten den besten Schutz.
  • Im Fall von Ammoniak möglichst großen Abstand zur Austrittsquelle halten.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.
  • Entwarnung erfolgt durch Lautsprecherdurchsagen der Einsatzkräfte.

Szenario Medienaustritt flüssig:

Gefahren die vom Gärrest ausgehen können, sind die potenziellen Infektionsgefahren durch Keime. Andere Gefahren können durch die bei der Ausgasung entstehenden Gase bewirken-s.Biogasaustritt

Alle Behälter und Behälteranschlüsse sind so bemessen und von der Materialbeschaffenheit ausgelegt, dass eine Havarie durch Materialversagen nicht zu befürchten ist. Die Behälter und Behälteranschlüsse werden täglich kontrolliert. Behälterfüllstand, Stand der Armaturen, Behälterdruck werden permanent überwacht.

Die Messtechnik ist redundant ausgelegt. Ein schnelles Absinken des Behälterfüllstandes ohne eines Entnahme- oder Befüllvorganges würde sofort einen Alarm auslösen. Die verbindenden Rohrleitungen zwischen den Behältern sindoberirdisch geführt und über doppelte Schiebersysteme abgesichert. Die Rohrleitungen werden zudem Druck überwacht.

Für den unwahrscheilichen Fall des Versagens eines Behälters, kann das gesamte Volumen auf dem Gelände aufgefangen werden. Das Gelände ist mit einem Havariewall umgeben. Die Auffangfläche ist so bemessen, dass das Volumen des größten Behälters aufgefangen werden kann und zusätzlich noch ausreichend Reserve für Oberflächenwasser (Regenwasser) und Löschwasser vorhanden wäre.

Das/die Gelände verfügen über keinen direkten Abfluss in eine Kanalisation oder Regenwasservorfluter. Oberflächenwasser wird über die interne Kanalisation aufgefangen und in Sammelbehältern verpumpt werden. Verschmutzungen werden von der Messtechnik in den Pumpschächten erfasst. Verschmutztes Wasser wird in den Prozess zurückgepumpt.

Szenario Stromausfall:

Die Anlage verfügt für den Fall eines Stromausfalls über eine Notstromversorgung. Über die Notstromversorgung können alle sicherheitsrelevanten Aggregate betrieben werden. Alarmmeldeeinrichtungen verfügen über eine USV (unterbrechungsfreie Notstromversorgung), so dass auch bei einem totalen Stromausfall eine unterbrechungsfreie Alarmierung interner und externer Hilfskräfte erfolgen kann.

Szenario windbedingte Projektile:

Die Gefahrenquelle “windbedingte Projektile” gemäß TRAS 320 ist systematisch untersucht worden. Die Systematik beruht auf folgende Elemente:

  • Regelmäßige, dem Zustand und Gefahrenpotenzial der Anlage angepasste Überprüfungen
  • Bewertung vorgefundener Mängel und Festlegung wirksamer Maßnahmen
  • Umsetzung der Maßnahmen in dem vorgegebenen Zeitrahmen ggf. Ersatzmaßnahmen zur Sicherung gefährdeter Bereiche
  • Ggf. Anpassung der Überprüfungsfrequenz.

In der Vorwarnzeit von 72 h für schwere Wetterereignisse werden mögliche “windbedingte Projektile” entfernt bzw. gesichert.

Szenario Sturm:

Zum Schutz vor außergewöhnlichen Wettereignissen sind bei den Gebäuden und den Gasspeichern die statischen Anforderungen der TRAS 320 berücksichtigt worden.

Szenario Blitzeinschlag:

Alle Gebäude und Behälter sind geerdet und mit einem Potentialausgleich versehen. Über die metallische Hülle der Fermenter und Gebäude wird ein möglicher Blitzeinschlag ins Erdreich geleitet.

Szenario Zutritt Unbefugter:

Das Gelände ist eingezäunt und wird Videoüberwacht.

Szenario Drohnen:

Überflüge oder unerlaubte Annäherung von Drohnen wird der Polizei zur Einleitung

weiterer Maßnahmen gemeldet.

IT-Sicherheit:

Die Steuerung der Anlage arbeitet autark und ist nicht direkt mit dem Internet verbunden. Sicherheitsrelevante Einstellungen an der Sensorik können nur manuell durchgeführt werden. Die Absicherung erfolgt entsprechend den Empfehlungen der KAS 51 (KAS=Kommission für Anlagensicherheit).

Pläne s.Anhang

7. Letzte Vor-Ort-Besichtigung

7.1 Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung durch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg nach § 17 Absatz 2 fand am: 08.05.2025 durch das staatliche Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg statt. Es wurden keine gravierenden Mängel festgestellt.

  • Nächster Überwachungstermin: 20.04.2026

7.2 Wiederkehrende Prüfungen und Überwachung

Im Rahmen des Überwachungsplans nach § 17 Absatz 1 der 12. BImSchV unterliegt der Betriebsbereich der nordfuel GmbH regelmäßigen Prüfungen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Sachverständigenprüfungen gemäß § 29a BImSchG durch einen behördlich anerkannten Sachverständigen
    • Letzter Prüfbericht vom 14.04.2026, geringfügige Mängel- Mängel beseitigt
  • Sachverständigenprüfung gemäß BetrSichV, Überprüfung potenzieller Zünd- und Explosionsgefahren.
    • Letzter Prüfbericht vom 03.03.2026, geringfügige Mängel- Mängel behoben
  • Sachverständigenprüfung gemäß AwSV, Prüfung des ordnungsgemäßen Umgangs mit wassergefährdenden Stoffen
    • Letzter Prüftermin vom 14.04.2025, geringfügige Mängel- Mängel behoben
  • Sachverständigenprüfung gemäß BetrSichV, Überprüfung der Druckgeräte
    • Nächster Prüftermin 2027

Wiederkehrende Kontrollmessungen

  • Lärmemissionsmessungen zur Überprüfung der Einhaltung der genehmigten Immissionsrichtwerte (Lärm)
    • Letzte Kontrollmessung: 26.06.2026
  • Überprüfung der Emissionen an Schadstoffen und Stäuben
    • Letzte Kontrollmessung: Dezember 2025
  • Gasdichtheitsprüfung: Dezember 2025
  • Überprüfung der Boden und Grundwasserqualität:
    • Nächste Prüfung: 2028

Interne Kontrollen:

  • tägliche Kontrollgänge
  • Wiederkehrende Überprüfungen des Sicherheitsmanagementsystems und der sicherheitsrelevanten Anlagenteile gemäß den Anforderungen der 12. BImSchV erfolgt mindestens einmal jährliche
  • Überprüfung der Sensorik erfolgt mindestens einmal jährlich

Ausführlichere Informationen zum Überwachungsplan sowie zu den Vor-Ort-Besichtigungen können bei der zuständigen Behörde eingeholt werden: Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg Theodor-Tantzen-Platz 8 26122 Oldenburg

8. Externe Notfallplanung

Für den Standort der nordfuel GmbH existiert ein interner und externer Alarm- und Gefahrenabwehrplan. Der externe Alarm- und Gefahrenabwehrplan ist von der Feuerwehr des Landkreises Cloppenburg erstellt worden.

Der Alarm- und Gefahrenabwehrplan regelt die Zusammenarbeit der Rettungskräfte außerhalb der Betriebsgelände. Im Alarmfall ist den Anweisungen sowohl intern wie extern Betroffenen Folge zu leisten.

9. Kontakt und weitere Informationen

Kontakt Biogasanlage: nordfuel GmbH Ems-Dollart-Ring 1 D-26169 Friesoythe Telefon: +49 (0) 44 91 / 9 99 90 40 E-Mail: info@nordfuel.de

Kontakt zuständige Behörde: Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg Theodor-Tantzen-Platz 8 26122 Oldenburg

Weitere Informationen nach dem Umweltinformationsgesetz können ebenfalls beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg eingeholt werden.

 

Stand: April 2026 – Angaben gemäß § 8a und § 11 der 12. BImSchV (Störfallverordnung), Anhang V Teil 1 und Teil 2